Am 17.Oktober fand die letzte Wanderung des Jahres statt. Didi Faber holte die im März wegen Schlechtwetters ausgefallene Tour nach. 20 Wanderer nahmen teil, drei weitere kamen zur Einkehr dazu.

Von der Beiersdorfer Ortsmitte gelangten wir auf der Straße „Schloßberg“ hinters Dorf, das wir Richtung Goldbergsee umrundeten. Am See ging es zunächst ein Stück am Ufer entlang, die Veste vor Augen. Wir unterquerten die Staatsstraße und folgten einem Forstweg mit moderater Steigung, am Damwildgehege vorbei, bis auf den Sattel hinter dem Schloss.

Zum „Herzogsgrab“ brauchte es noch einen weiteren 10-minütigen Anstieg. Didi Faber gab vor Ort einen kurzen Abriss der Geschichte des Coburger Herzogshauses. Sieben Mitglieder des Herzogshauses, darunter Carl Eduard von Coburg-Sachsen und Gotha und einige seiner Nachkommen, sind hier begraben.

Auf breiter Forststraße ging es dann wieder hinunter nach Beiersdorf, am Drehenweiher vorbei zum Neubaugebiet (nach Weidach zu). Staunen konnte man über die Konzeption in der Coburger Stadtrandwohngemeinde: parkähnliche Anlage inklusive großzügigem Abenteuerspielplatz.

Nach Durchquerung des Neubaugebiets ging es zur Einkehr zum „Schwarzen Bären“, der schon im April ob seiner Schnitzeltag-Karte gelobt wurde. Dem ist nichts Neues hinzuzufügen.

Text und Bilder: Siegfried Scherbel