Dorothea und Günter führten uns am 13. Juni auf dem Mühlenweg von Stressenhausen nach Adelhausen, vom Sportplatz Stressenhausen, am Fuß der Gleichberge und unweit der Rodachquelle machten sich 22 Wanderfreunde auf den Weg, zunächst hinter dem Dorf vorbei und dann ein Stück weit durch ein Gehege, in dem freilaufende Auerochsen weideten. Das Gehege gehört zum Projekt „Hutelandschaft Rodachaue“. Auf flachen Wegen mit nur einem moderaten Anstieg erreichten wir den Ortsrand von Steinfeld. Oberhalb des Orts gab es ehemals fünf Mühlen. Direkt am Weg lag das „Eisloch“ (Bergloch), ein Quellteich mit beachtlicher Schüttung. Im Rückwärtsblick grüßten die nahen Gleichberge. Vom Eisloch ging es auf den Hügeln an Steinfeld vorbei in Richtung Eishausen. Auf halber Strecke öffnete sich der Blick zum Coburger Land: die Veste und Schloß Callenberg in der Ferne, der nahe Straufhain zur Rechten. Bevor es hinunter nach Eishausen ging, lockte ein Abstecher zum Bochbrünnle (ein Kundschafter!), einer gefassten Quelle mit Rastplatz. Hinter Eishausen wanderte die Gruppe der parallel fließenden Rodach folgend, am Anwesen der Langguthsmühle vorbei, dem Endpunkt Adelhausen zu. Trotz der angekündigten hohen Temperaturen konnte dank vorhandener Quellwolken eine angenehme Wanderung absolviert werden.  Per Auto gelangten wir nach Bad Rodach zur Schlusseinkehr im Gasthaus zum „Lustigen Kegler“. Im Schatten der Biergartenkastanien ließen sich dann Temperatur und Sonne leicht ertragen.

Text und Fotos: Siegfried Scherbel

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