Bericht Wanderung Sauloch-Klamm am 7. Juli 2020 (Didi Faber)

Bis zum Sommermonat Juli mussten die Wanderfreunde auf die erste Tour in diesem Corona-Jahr warten. Didi Faber, unterstützt von Günther Reichel, führte uns im Waldgebiet zwischen Thierach, Einberg und Spittelstein, in der sogenannten „Einberger Schweiz“..

Treffpunkt von 19 Wanderfreunden war das spätere Einkehrwirtshaus Thieracher Hütte. Didi stellte eine kurze Information voran. Dann ging es über den Finkenweg ins Waldgebiet. Nach einiger Zeit grüßte der Ort Rothenhof von unten. Während der Wanderung gab es immer wieder interessante Dinge zu sehen: Bäume, die nicht in den Himmel wachsen, imposante Sandstein-Felsen, Bike-Trassen, die die Wege querten und vieles mehr. Nach einiger Zeit erreichten wir das „Schwarze Teichla“, ein Gewässer, das seinem Namen alle Ehre machte: tiefschwarzer Grund, teilweise mit Teichrosen überdeckt.

Bogenbaum

Rast am Schwarzen Teichla

Die Sonne strahlte warm in die Lichtung ein und lud zu einem kurzen Halt. Kurz danach begegneten wir das Coburger Mundart-Original Anneliese Hübner, und nach einem Kilometer erreichten wir, direkt an der Forststraße gelegen, das „Teufelsbrünnla“, eine gefasste Quelle, die aber nur ein wenig tröpfelte. Nicht weit davon entfernt lag dann auch die „Teufelskanzel“, ein mächtiger, freier Sandsteinblock, der als Kriegsgedenkstein graviert ist und durch eingehauene Stufen bestiegen werden kann. Der Weg setzte sich fort und passierte eine aufgelassene Sandgrube. Hier war der Blick kurzzeitig frei auf Coburg-Neuses/Bertelsdorf mit Schloß Callenberg im Hintergrund. Eher ungewollt fanden wir uns im Tal des Krebsbachs bei Spittelstein, wo am „Jugendhaus Sauloch“ dann der Weg zur Saulochklamm genommen wurde. Auf verwachsenem Pfad erreichten wir diese Natursehenswürdigkeit. Von der „Quell“-Grotte fließt das Wasser in einer engen Klamm (auf der einen Seite steiler Berghang, auf der anderen Seite mächtig aufragende Sandsteinfelsen) dem Krebsbach zu. Von der Klamm ging es wieder zurück über den aufgelassenen Steinbruch hinauf nach Thierach.

Nach 2¼ Stunden wurde die Gruppe bei der Einkehr in der Thieracher Hütte mit Sonne im Biergarten und vorzüglicher Labung belohnt. Günther Berger dankte namens der (nun 25 Personen starken Gruppe) dem Organisator Didi für den gelungenen Einstand ins Wanderjahr 2020.

Einkehr in der Thieracher Hütte

Text und Bilder: Siegfried Scherbel